
 |
17. Kitzbüheler Alpenrallye - Regen. Kälte, aber schöne Autos
|
Traditionell läutete die Alpenrallye auch heuer wieder den Start der Kitzbüheler Sommersaison ein. Am Donnerstag konnten zahlreiche Zuschauer bei herrlichem Sonnenschein die Oldtimer aus allen Herren Länder bewundern. Doch dieses Sommerglück war leider nicht von Dauer und das Wetter zeigte sich ab Freitag von seiner unfreundlichen Seite.
Das Wetterpech blieb der 17. Kitzbüheler Alpenrallye auch am Abschlusstag treu und am Samstag gingen die herrlichen Oldtimer im Regenwetter ins Rennen. Bitter für Teilnehmer wie Zuschauer, dass der herrliche landschaftliche Rahmen der Bergprüfung hinter den grauen Regenwolken verborgen blieb. Vor allem die Teams, die mit den offenen Vorkriegs-Rennsportwagen unterwegs waren, hatten eine harte Prüfung zu überstehen und kämpften sich tapfer durch die Kälte und die Gischt der Vorderleute.
Herrliche Fahrzeuge aus vergangenen Jahrzehnten prägten das Bild der 17. Kitzbüheler Alpenrallye: Vom Bentley Blower, Baujahr 1929, einem raren Bugatti 51 GP-Wagen von 1934, einem Mercedes SSK 1928, einem seltenen Cotura RS 1937 (nur zwei Fahrzeuge weltweit) bis hin zu viele andere Kostbarkeiten der Automobilgeschichte mit klingenden Namen wie Porsche, Jaguar, Ferrari, Triumph ...
|
|
|
|
| Auch der abschließende Concours d’Elégance ging im strömenden Regen über die Bühne – dennoch ließen sich Tausende Zuschauer nicht davon abhalten, den krönenden Abschluss der Kitzbüheler Alpenrallye live mitzuerleben und dem "rollenden Automobilmuseum" den gebührenden Applaus zu geben. |
|
|
|
| Prominente Besucher gaben sich bei der Alpenrallye ein Stelldichein: Markus Wasmeier als Beifahrer des Renn-Veteranen Eberhard Mahle, Joey Kelly von der Kelly Family am Steuer eines Triumph TR 3, Christoph Gottschalk auf einer Mercedes Pagode 230, Rallye-Staatsmeister Raphael Sperrer mit einem scharfen Volvo P 1800 Coupé im Renn-Tuning; Hansi Hinterseer mit Regisseur Norbert Blecha und SOKO-Kitz-Schauspieler Heinz Marececk ließen sich fürstlich in der früheren Staatskarosse von Tito, einem Mercedes Benz 600 Pullmann Landaulet chauffieren – und ÖSV-Adler Andi Goldberger nahm in einem Mercedes 300 SL Platz. Ebenfalls bei der Alpenrallye gesehen: ÖOC-Generalsäkretär und Casinos Austrias-Chef Leo Wallner, die junge Tiroler Formel 3000-Hoffnung Norbert Siedler, TV-Wetterprophet Jörg Kachelmann, dessen Prognose für das Rallye-Wochenende leider genau stimmte. Manchmal wäre es eben angenehmer, wenn sich die Wetterexperten irren... |
Sieger: Ing. Peter Denzel / Dr. Peter Schaup, Denzel 1500, Bj. 1955 |
Die Siegerliste der Kitzbüheler Alpenrallye 2004:
Alpenrallye-Trophy 2004:
1. Ing. Peter Denzel / Dr. Peter Schaup, Denzel 1500, Bj. 1955
2. Mag. Michael Höll / Dominik Höll, Aston Martin DB 2/4, Bj. 1959
3. Dr. Johannes Klackl / FSlorian Klackl, Maserati Mistral, Bj. 1966
Sieger Vorkriegsfahrzeuge:
1. Manfred Bernd / Jürgen Freiwald, BMW 319/1, Bj. 1936
Sieger Nachkriegsfahrzeuge:
1. Ing. Peter Denzel / Dr. Peter Schaup, Denzel 1500, Bj. 1955
Concours de Technique:
Vorkrieg: Anna Thomas, Mercedes SSK, Bj. 1928
Nachkrieg: Michael Rygol, Mercedes 220 B Cabrio, Bj. 1952 |
| zu den Bildern Teil 1 |
|
|