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Slalom-Krimi

Slalom-Krimi beim 65. Hahnenkamm-Rennen mit Österreichischem Doppel-Triumph: Pranger gewinnt vor Matt und Kostelic

Slalom Slalom

Der heutige Slalom des 65. Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel war nichts für schwache Nerven. Manfred Pranger, Schnellster des ersten Durchgangs, bewies stahlharte Nerven und sicherte sich mit 1:31.51 seinen ersten Weltcup-Sieg vor seinem Landsmann Mario Matt (0.12).

Matt konnte sich dank starkem zweiten, sehr ruhigen Lauf von Position sechs auf Platz zwei verbessern und macht den Österreichischen Doppel-Erfolg zwei Tage vor seinem 27. Geburtstag perfekt. „Das ist mein schönstes Geburtstagsgeschenk“, sagte der Weltmeister von 2001, der zuletzt in Aspen 2001 ganz oben stand.

Pranger, der schon viermal nach dem ersten Lauf in Führung gelegen war, bisher aber nie gewinnen konnte, war bei der Siegerehrung zu Tränen gerührt. „Ich kann es noch gar nicht glauben. Das ist unglaublich“, sagte er außer sich vor Freude. Dritter hinter Pranger und Matt wurde der Kroate Ivica Kostelic (0.24).

Slalom Slalom
Laufbestzeit für Raich
Lange Zeit hatte Benjamin Raich (1.07) das Feld angeführt, der zeitgleich mit dem Amerikaner Ted Ligety Laufbestzeit im zweiten Durchgang fuhr und sich vom 22. auf den sensationellen achten Platz katapultierte. „Ich hatte etwas Probleme mit der Sicht“, sagte der Hahnenkamm-Sieger von 2001 und Gesamtweltcup-Führende. „Ich bin aber letztendlich zufrieden. Mehr war nach meinem verpatzten ersten Durchgang nicht möglich!“

Kalle Palander (1.52), als Favorit ins Rennen gestartet, enttäuschte: Nach seinen Siegen 2003 und 2004 peilte der Finne den Hattrick an, verpatzte seinen zweiten Lauf aber völlig. Der Drittplatzierte des ersten Durchgangs fiel am Ende sogar bis auf Platz 16 zurück. Knapp am Podest vorbei gefahren ist Rainer Schönfelder (0.33). Der Zweitplatzierte des ersten Laufs wurde Vierter. „Natürlich habe ich mir mehr erhofft“, sagte Schönfelder.



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