Der Start der Streif befindet sich auf 1.665 m Höhe. Er gewinnt seine Besonderheit durch den steil abfallenden Startschuss und die darauffolgende berüchtigte “Mausefalle”.
Die Kante der Mausefalle zwingt die Athleten zu Sprüngen von 50 m bis zu 80 m. Auch die anschliessende “Kompression” verlangt den Läufern einiges ab. Der Übergang setzt den Körper enormen Fliehkräften aus.
Der nachfolgende “Steilhang” zählt zu den technischen Gustostücken im Weltcupzirkus. Das „Karusell“ als S-Kurvenkombination von Steilhangeinfahrt und vor allem der langgezogene Rechts-Schwung der Ausfahrt entscheiden in großem Maße über Sieg oder Niederlage. Nur perfekte Kanten und exaktes Timing können hier zum Sieg führen. Im Anschluß an den Steilhang kommen die Gleitstücke “Brückenschuss” und “Gschöß” , die neben gutem Gleitvermögen und Kondition auch einen schnellen Ski verlangen. Nach dieser Schussfahrt kommen die Läufer über die riskante Schrägfahrt entlang der “Alten Schneise” wieder zu einem technischen Teil.
Der Seidlalmsprung ergänzt seit 1994 als zusätzliche Streckenführung den Mittelteil. Wenn die Rennläufer schon am Ende ihrer Kräfte sind, folgt auf der Streif das dramatische Finale: die “Hausbergkante” - ein Sprung - dann ein schwieriger Links-Schwung über eine grosse Bodenwelle - die “Querfahrt” - schliesslich Zielschußkante und Zielschußkompression, wo Spitzengeschwindigkeiten bis 140 km/h erreicht werden.
Streckenname „Streif“
Start 1.665 m
Ziel 805 m
Höhendifferenz 860 m
Streckenlänge 3.312 m
Durchschn. Neigung 27 %
Max./Min. Neigung 85% / 2 %
FIS Homologation 6899/11/02