Baumeister Franz Obermoser hat das Signa-Tochterunternehmen M'Management damit beauftragt, das Projekt auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nähe zur St. Johanner Straße umzusetzen. Verträge mit interessierten Ärzten sind noch nicht unterschrieben, "die Verhandlungen laufen aber sehr gut. Ein Restrisiko bleibt immer", sagt Obermoser. Vor allem die Aussicht, Eigentum zu erwerben und die gemeinsame Infrastruktur zu nutzen, sei für Mediziner interessant, nennt er die Vorteile.
Ziel sei es, mit dem Ärztehaus einen optimalen Fachgruppenmix zu bieten, sagt Gerald Entremont, Leiter der M'Management GmbH. Sechs bis zehn Ordinationen finden im Zentrum Platz, "die größtmögliche Einheit umfasst rund 217 Quadratmeter", erklärt Obermoser. 2300 Euro netto müssen Ärzte pro Quadratmeter zahlen, "ein für Kitzbüheler Verhältnisse günstiger Preis", betont der Baumeister.
Keine Konkurrenz
Die Stadt habe gegen das Projekt nichts einzuwenden, versichert Obermoser, was der Kitzbüheler Bürgermeister Klaus Winkler auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung bestätigt: "Dieses Projekt hat mit den Diskussionen rund um den Erhalt des Kitzbüheler Krankenhauses überhaupt nichts zu tun und stellt keinerlei Konkurrenz dar."
Quelle: tirol.com |