Kitz setzt auf Privatspital: Notfallambulanz und Chirurgie
Seit Monaten tobt ein heftiger Streit zwischen dem Land Tirol und der Stadt Kitzbühel um das dortige Krankenhaus. Die zuständige Landesrätin Elisabeth Zanon will bekanntlich das Spital in der Gamsstadt schließen. Bürgermeister Klaus Winkler wehrt sich mit allen Mitteln.
Jetzt ist Bewegung im Spiel. Rund um das Hahnenkammrennen unterbreitete Winkler dem Landeshauptmann eine Kompromissvariante. Gegen-über der TT signalisiert Herwig van Staa Zustimmung.
Ja zur Schließung von Kitz
Winkler ist bereit, der Schließung des Krankenhauses Kitzbühel als öffentliche Einrichtung zuzustimmen. Gleichzeitig beantragt Kitzbühel, eine Art privates Sanatorium mit rund 20 Betten als Unfallchirurgie betreiben zu können.
Parallel soll es eine Notfallambulanz für alle Patienten geben. Möglicher Kandidat wäre Alois Schranz, der im Oberland mehrere private Unfallambulanzen betreibt.
Van Staa hofft auf Kdolsky
Was jetzt noch fehlt, ist eine Bedarfsprüfung. Vom Ergebnis dieser Erhebung macht Zanon abhängig, ob sie dem Kitzbüheler Kompromiss zustimmt.
"Das ist ein offenes Verfahren. Große Hoffnungen möchte ich Kitzbühel aber keine machen." Van Staa wünscht sich ein Einlenken Zanons und ein Ja der anderen Gemeinden im Bezirk. "Ich bat zudem Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, alle Möglichkeiten für ein grünes Licht in Kitzbühel zu prüfen."