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Kitz erlässt Hansi Hinterseer Steuern

3. August 2007: Über 8.000 begeisterte Fans wandern mit Hansi Hinterseer durch die Kitzbüheler Berge und sind Feuer und Flamme für ihr Idol. Auch die Organisatoren des dreitägigen Events, das traditionell mit einem Konzert im Tennisstadion endet, können sich auch freuen. Die Stadt Kitzbühel verzichtet nämlich zur Gänze auf die Vergnügungssteuer, die immerhin 25 Prozent der Eintrittsgelder ausmacht – circa 60.000 Euro.

„Der Stadt ist es etwas wert, dass Hinterseer kommt“, meint Kitzbühel-Sprecher Felix Obermoser. Steuererlässe gibt es auch für das Tennisturnier und das Hahnenkammrennen, wenn auch nicht hundert Prozent. Der für die „Streif“ verantwortliche Kitzbüheler Skiklub darf zwar 85 Prozent der Vergnügungssteuer behalten, an die Stadt gehen jedoch 36.330 Euro. Im Klub ist man darum bemüht, zu beruhigen: Der ungleiche Steuererlass sei aufgefallen, allerdings wolle man deswegen keine Konfrontation.

Unmut über die Sache kann auch Obermoser nicht erkennen und meint: „Es heißt ja nicht, dass das ewig so bleibt.“

Tourpause
Hinterseer selbst war wegen einer Tourpause nicht erreichbar, sein Manager Michael König meint aber: „Das ist eine Steuer, die in allen Gemeinden ausgesetzt wird, sonst könnten dort keine Veranstaltungen stattfinden.“

2002 wurde der Rabatt beschlossen, als das erste Hinterseer-Event in Kitz stattfand. Bürgermeister Klaus Winkler gab bekannt, das Thema „neu regeln“ zu wollen. Geklärt werden könnte die Causa in den derzeit stattfindenen Verhandlungen zwischen Hinterseers Management und der Stadt über die Zukunft des Events. Eine Erhöhung der bisherigen Förderung von 100.000 auf 350.000 Euro steht im Raum.

Der Nutzen der drei Tage Ausnahmezustand für die Region ist jedoch kaum in Zahlen ausdrückbar, sind sich die Touristiker einig. Neben voll belegten Hotels ist vor allem der Werbewert durch die Fernsehbilder wichtig. „Das ist ein wesentlicher Teil der Bewerbung vom Sommertourismus“, so Tourismus-Obmann Christian Harisch.

Quelle: oe24.at

 



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